Will Schoen
Jack:
Wie jeden Tag sitzen wir bei der Morgenbesprechung und ich gebe bekannt, dass Uschi und ich am Sonntag ganz früh nach München fahren und dort bis Dienstag oder Mittwoch bleiben.
In unserer Abwesenheit übernimmt Emily das Ruder. Frederic, Jan und Marie werden in diesen Tagen voll arbeiten. Frederic wird die Theke übernehmen und Jan und Marie den Service. Billa backt zu Hause den Kuchen für Sonntag und Frederic kann den dann dort abholen. Am Sonntag schreibt Emily den Einkaufszettel und ich werde Izmet fragen, ob Jan am Dienstag mit ihm zum Großmarkt fahren kann.
Sollte irgendetwas sein, ruft ihr mich bitte sofort an. Ich werde gleich noch mit Rolf sprechen, damit er ein Auge auf euch hat.“ Kündige ich unsere Abwesenheit an.
Als alles geklärt ist, lauf ich schnell in die Frischbratküche rüber um Izmet um den Gefallen zu bitten.
„Tach auch, Jert wo ist denn der Izmet?“ ruf ich ihm zu und bekomme prompt die Antwort „dä is op de Maat, doe hammer wahl nou ne Fieeschbud“ ich bedanke mich und lauf rüber zum Wochenmarkt.
Izmet war voll im Element und pries die Ware fachmännisch an. Am Stand war viel los und ich hielt mich im Hintergrund bis Izmet etwas Zeit für mich hatte. „Hallo Jack, was kann ich für dich tun“ „Izmet kannst du den Jan am Dienstag mit zum Einkaufen nehmen? Ich fahre mit Uschi nach München um dort frisches Wild zu holen“ „Klar doch Jack, das ist doch wohl klar nach dem was du alles für mich getan hast“. Izmet nimmt Jack in den Arm und klopft ihm freundschaftlich auf den Rücken.
Ursula Hackel
Uschi Prötsch:
Die Planung von Jackl ist ja ganz prima, er muss dies also schon längervorbereitet haben. Ein Wochenende frei ist ja herrlich, nur so richtig freuen kann ich mich noch nicht. Wie sind seine Eltern, komme ich bei denen an, was nehme ich alles mit und vor allem was zieh ich an? Fragen über Fragen und ich werde immer nervöser. Gleich in einem ruhigen Moment muss ich Jackl unbedingt fragen, ob seine Eltern auch erzkonservativ oder aufgeschlossen sind. Ich muss unter gewissen Umständen sonst noch in der Stadt was anderes zum Anziehen kaufen.
Dagmar Bacques
Dora Kolumna:
Dora ruft im Sender an und fragt dort, welcher Außenkorrespondent über die Vendée Globe be-richtet. Man teilt ihr mit, dass Friedhelm von Pilz die Fotos macht und Jaques Le Barrak für die Texte zuständig ist.
Dora freut sich denn mit Jaques hat sie schon oft zusammen gearbeitet und sie sind schon sehr lange Freunde.
Dora schreibt direkt eine E-Mail an Jaques
Von: DoraKolumna@einmalemail.eu
An: Jaques@lebarrak.eu
Hallo Jaques,
ich bin an einer großen Sache dran und möchte dich bitten, während der Regatta ein Auge auf ein bestimmtes Boot zu richten. Genaueres besprechen wir per Telefon, da ich momentan nur einmal die Email Adresse verwende und sie dann zerstöre.
Bitte melde dich schnellstens
Liebe Grüße
Dora
Nachdem sie die Mail abgesendet hat, vernichtet sie die Mailadresse und geht runter in die Kneipe.
„Hallo Uschi ist Jack da? Ich muss kurz mit ihm sprechen“ begrüße ich Uschi beim Eintreten in den Gastraum „Ja Dora, der ist im Büro, geh nur hin“ Dora geht in das Büro und Jack sitzt vor dem PC und bemerkt sie gar nicht.
„Hallo Jack“ begrüßt sie den Wirt, der daraufhin erschrocken zusammen fährt. „Mensch Dora hast du mich erschreckt, ich war so vertieft und habe dich gar nicht gehört.“ Antwortet er.
Dora erklärt ihm, dass doch morgen ein Raum bei ihm angemietet wird, in dem einige Freunde den Start der Regatta in Frankreich verfolgen wollen und sie dort auch eingeladen ist.
Sie bittet Jack sich kurz den Raum ansehen zu dürfen wo morgen die Fernsehübertragung ausgestrahlt wird. Jack führt sie in den Raum und lässt sie dort allein zurück. Sie schaut sich den Raum genau an und überlegt wo sie eine Kamera verstecken könnte.
Nach einiger Zeit hat sie den geeigneten Platz gefunden und holt die superkleine, Störfreie Kamera aus der Saturntüte.
Als sie die Kamera gekauft hat, hat sie extra gefragt, ob man diese mit einem Störsender finden könnte und der Verkäufer gab zu verstehen, dass dieses Model gerne von Detektiven benutzt wird und es noch nie Probleme gab.
Sie befestigt die Kamera an die geeignete Stelle und mit der kleinen Fernbedienung kann sie diese ein und ausschalten.
Sie geht zurück in die Wohnung und wartet auf Andreas.
Marko Reppel
Izmet Özdemir:
„Hallo Jack, was kann ich für dich tun“ „Izmet kannst du den Jan am Dienstag mit zum Einkaufen nehmen? Ich fahre mit Uschi nach München um dort frisches Wild zu holen“ „Klar doch Jack, das ist doch wohl klar nach dem was du alles für mich getan hast“. Izmet nimmt Jack in den Arm und klopft ihm freundschaftlich auf den Rücken. Izmet ist Jack immer noch sehr dankbar und will ihm gerne helfen so gut er kann. Danach muss er flott wieder ein paar Kunden bedienen. Izmet hat neben traditionellen Fischsorten auch einige speziell aus der Türkei stammende Fischsorten im Angebot. Damit erreicht er sowohl seine Landsleute als auch Türkeiurlauber, die bei einem Fischmahl ganz sentimental an den letzten Urlaub zurückdenken. Allerdings, Izmet braucht dringend Personal. Diese Doppelbelastung mit Marktstand und dem AllaHand ist auf Dauer zu viel.
Marko Reppel
Izmet Özdemir:
Als Izmet am Nachmittag, der Markt ist aus, zurück ins AllaHand kommt, nimmt er sich als erstes ein Blatt Papier und schreibt in großen Buchstaben: AUSHILFEN GESUCHT FÜR MARKTSTAND IN KREFELD. ZWEIMAL DIE WOCHE. KENNTNISSE IM BEREICH FISCHVERKAUF WÜNSCHENSWERT. BITTE HIER MELDEN. Danach hängt er den Zettel ins Schaufenster und wartet gespannt ab, ob sich jemand findet.
Sylvia Reppel
Gertrud Draken:
zieht den Kittel aus und seufzt: “Endlich Wochenende!” Die 5 Tage im AllaHand haben Ihre Spuren hinterlassen. Gertrud fühlt sich um 10 Jahre gealtert. Sie ist froh, das Izmet sich um eine Bedienung für den Wochenmarkt kümmert und bald wieder selbst hinter dem Tresen steht. Sie nimmt Ihren Mantel, läuft noch schnell zu Boeckstegers und zu Sommer um sich die Zutaten für ein deftiges Abendbrot zu besorgen. Es gibt frische Brötchen mit Bratenaufschnit, dazu Kartoffelsalat und ein kühles Altbier…
Ursula Hackel
Uschi Prötsch:
Da ich ja schon ein paar Kilo abgenommen habe und alles arg weit an meinem Körper schlottert, bin ich heute nachmittag noch durch die Stadt gegangen und habe mir eine neue Bluse und ein Kleid gekauft, was sich in der Taille mit einem Gürtel anpassen läßt. Die passende Jacke ging auch noch mit. Danach ging ich noch durch den Schwanenmarkt und kaufte noch diverse Kleinigkeiten. Zufrieden mit meinem Ergebnis ging ich zurück zur Kneipe, jetzt bin ich nur gespannt, wie die Sachen bei meinem Schatz ankommen. Eine Plane für die Kneipe habe ich auch schon in Auftrag gegeben und sobald der Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet hängt diese vor dem Haus.
Markus Spintig-Wehning
WZ, RP, Stadtspiegel, NRZ:
ZEIT OHNE FRANK ABEL
Wer wird ihn bei der kommenden Kommunalwahl 2014 beerben?
Frank Abel, der erst kürzlich den Rekord von 25 Jahren als Vorsitzender der CDU-Fraktion in Krefeld feiern konnte, ist nach wie vor nicht in der Lage, an den Stadtrats- und Ausschusssitzungen mit den Haushaltsberatungen teilzunehmen. Dies teilt die Geschäftsstelle des CDU Kreisverbandes Krefeld mit. Auf besondere Anfrage hin bestätigte Oberbürgermeister Gregor Kathstede persönlich, dass Herr Abel zum Bedauern der Stadtverwaltung weiterhin aus gesundheitlichen Gründen bei den nun anstehenden wichtigen Entscheidungen nicht mitwirken kann. Die CDU-Fraktion wird derzeit wechselweise durch Britta Oellers und Philipp Reuters geführt. Erklärungen in seinem Namen werden von diesen beiden in Rücksprache mit dem Büro Abel abgegeben. Ulli Hahnen äußerte, durch die Erkrankung seines Kollegen würde in den Debatten einiges an Würze fehlen. Alle Fraktionsvorsitzenden wünschen dem Kollegen Abel baldige vollständige Genesung. Gleichwohl kann man derzeit in der CDU-Fraktion ein spannendes Rennen zwischen Reuters und Oellers erleben.
Markus Spintig-Wehning
E-Mail von Corinna Wienen an Dora Kolumna
Von: corinna@villelarochelle.fr
Sehr geehrte Frau Kolumna,
dies ist keine Fake-Mail. Nikas geht es gut. Er hat heute die letzte ärztliche Untersuchung gut überstanden, und das ohne Bestechung durch Igor. Jean-Yves Chauve, der offiziele Rgattaarzt der Vendée Globe, hat von ihm, wie von jedem anderen, Blutkonserven angelegt. Ich reise Sonntag ab 07:00 Uhr mit in Krefeld lebenden Verwandten der Madame Rocard zurück nach Krefeld. Sie werden von mir die Pläne der Hafenerweiterung bekommen. Nikas dankt Ihnen für alle Ihre Mühen. Vielleicht treffen wir uns in einigen Tagen persönlich. Zuvor muss ich einiges beruflich klären.
Mit freundlichem Gruß
Corinna Wienen
Markus Spintig-Wehning
Annonce im Stadtspiegel:
Die Kanzlei F. Abel begrüßt zum 12. November ihren neuen Sozius Peter Czernek. Gemeinsam mit Frau Marie Bäumler übernimmt er die stellvertretende Führung unserer Kanzlei.
Frank Abel, Marie Bäumler und Kollegen
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