104. Tag Nachwirkungen

Dagmar Bacques

Dora Kolumna:

 

Die Woche mit Andreas ist für Dora viel zu schnell vergangen. Als sie am Samstag morgen das Hotel Richtung Heimat verlassen liegt ein bisschen Wehmut in der Luft. Andreas bemerkt die bedrückte Stimmung von Dora und nimmt sie fest in den Arm „Sei nicht traurig, bald ist Weihnachten und vielleicht können wir uns ja dann nochmal verdünnisieren“ redet er sanft auf Dora ein. Ein lächeln hüpft über ihr Gesicht als er dann sagt „und außerdem, ist doch zu Hause nicht alles vorbei. Wir machen es uns so richtig gemütlich und besuchen die ganzen Weihnachtsmärkte der Region“. Dora küsst ihn sanft und erwidert dann „du hast recht, komm lass uns nach Hause fahren“.
Sie fahren los und kommen nur langsam voran, da der Winter die ganze Strecke mit einer schönen weißen Kruste überzogen hat.
Als sie am Abend nach Hause kommen sind sie ziemlich müde und bestellen sich nur eine Pizza und schauen noch ein bisschen fern, bevor sie ins Bett gehen.

 

Daniel Hackel

Rolf:

Nachdem Uschi und Jackl mit Emily´s Eltern abgefahren fahren gingen auch unsere anderen Gäste und so schön wie der Abend war, freute ich mich jedoch jetzt, mit meiner Zaubermaus alleine zu sein. Ihr ging es wohl ebenso, denn als ich mich zur Treppe umdrehte, ging mein Puls auf 100 und mein kleiner Freund regte sich gewaltig, denn Emily stand dort und hatte ihr Kleid auf einer Seite hochgerafft und zeigte mir ihr schlankes Bein. Was jedoch das tollste war, sie hatte ein Strumpfband passend zu ihrem Outfit. Das sah sowas von sexy aus, dass ich sie nur noch auf den Arm nahm, die Treppe hoch trug und mit ihr im Schlafzimmer verschwand.Jack der wohl etwas zu tief ins Glas geschaut hat und Uschi die sich jetzt damit rumplagen muss, waren vergessen.

 

Ursula Hackel

Uschi Prötsch:

Mein Bärchen war gestern Morgen als wir in die Kneipe mussten, gar nicht gut drauf und ihm brummte der Schädel. Daher ordnete ich an, dass er sich ins Bett legen sollte. Dann bin ich runter und habe alle begrüßt, mir Jackl´s Frühstück auf ein Tablett gepackt und einen extra starken Kaffee dazu, damit bin ich nach oben und habe es an Jackl Bett gesetzt. ” Trink erst mal den Spezialkaffee und esse was und wenn Du was brauchst klingel eben an. Ich bin unten Frühstücken. Bis gleich Brummbär.” Mit dem Gedanken, das er es ja selber Schuld ist, was er jetzt durchmacht, ging ich grinsend runter. Mit dem ganzen Weihnachtsstress würde es uns allen gut tun, mal eine Woche Urlaub zu haben. Muss ich gleich mal absprechen, vielleicht haut es ja zwischen Weihnachten und Neujahr hin. Nach den Feiertagen haben die Leute ja meist kein Geld mehr, das währe der günstigste Zeitpunkt.

 

Ingrid Gerloff

Elmar Friedrich:

Elmar gab heute besonders acht darauf, gut auszusehen. Er rasierte sich sehr sorgfältig, bügelte sein Hemd profihaft und auch seine Schuhe vergaß er nicht, auf Hochglanz zu polieren. Schließlich wollte er einen guten Eindruck auf Gertruds Familie machen, die er heute kennen lernen würde. Er war sehr aufgeregt und nervös. Was, wenn sie ihn nicht mochten? Elmar lief in seiner Wohnung auf und ab und sah auf die Uhr. Gleich 12:00 Uhr. „Oh Gott, lass es gut gehen.“ Betete er vor sich hin. Elmar schloss die Eingangstüre leise hinter sich und ging die Stufen runter. Er wollte sich mit Gertrud und ihrer Familie unten im Bröcksken treffen um dort gemeinsam Mittag zu essen. Elmar fasste den Türgriff am Haupteingang vom Bröcksken an, schluckte, zog die Tür auf und trat ein. Sein Blick schweifte kurz durch den Raum und da sah er auch schon seine Gertrud mit ein paar fremden Gesichtern an einem der Tische sitzen. Mit leicht zitternden Knien ging er auf den Tisch zu.

 

Sylvia Reppel

Gertrud Draken:

stellt Elmar ihrer Familie vor und bittet ihn neben sich an den Tisch. Elmar wirkt etwas nervös, aber die unkomplizierte Art von Gertruds Familie, lässt ihn schnell auftauen.

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